Über WA Capital


WertArt Capital verfolgt einen langfristigen und wertorientierten Investmentansatz. Unsere Investments haben eine durchschnittliche Haltedauer zwischen drei und fünf Jahren. Das Ziel über diesen Zeithorizont ist die Erhaltung des Kapitals zusätzlich einer angemessenen Rendite.

 

Die Attraktivität einer Anlage wird durch das Verhältnis zwischen dem von uns gezahlten Marktpreis (dem aktuellen Börsenkurs) und dem Wert (basierend auf unserer Werteinschätzung) definiert.

 

Je höher der Wert und je niedriger der Marktpreis ist, desto attraktiver wird ein Investment. Die Differenz zwischen dem inneren Wert und dem Marktpreis beschreibt die Sicherheitsmarge („margin of safety“) einer Anlage.

 
Unser exemplarisches Portfoliounternehmen hat einen kontinuierlich wachsenden Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern oder potenziellen Marktteilnehmern und daher die Möglichkeit, den generierten Cashflow mit einem relativ hohen return on investment über einen längeren Zeitraum hinweg in das Unternehmen zu reinvestieren. Dazu kommt ein erfolgreiches Management Team mit gleichgerichteten Interessen. Je geringer die Qualität eines potenziellen Portfoliounternehmens ist, desto höher ist die erforderliche „margin of safety“.

 

Um das Risiko eines nachhaltigen Verlustes des eingesetzten Kapitals zu minimieren, verfolgen wir in unserem Investmentprozess das Ziel vor allem zwei Typen von Investments herauszufiltern:

 
1. Qualitativ hochwertige Unternehmen mit guten Aussichten, bei denen allerdings übertriebenene Erwartungen der Markteilnehmer zu einer vorübergehenden Überbewertung führen. Als Beispiel dient der Kursverlauf von Microsoft nach dem Frühjahr 2000. Die Aktie benötigte 16 Jahre, um dieses Niveau wieder zu erreichen.

 

2. Value traps: Unternehmen deren Bewertung zwar günstig erscheint, deren Geschäftstätigkeit jedoch dauerhaft rückläufig ist. Als anschauliches Beispiel dient Sears Holdings. Das Unternehmen erschien aufgrund seines Immobilienportfolios über Jahre hinweg attraktiv bewertet. Das eigentliche Geschäft, der Einzelhandel ging jedoch kontinuierlich zurück. Das Unternehmen musste schließlich Ende 2018 Insolvenz anmelden.

 

Nicht immer können solche Investments vermieden werden, da das Investieren per Definition auch mit Ungewissheit verbunden ist. Entscheidend ist daher in der Mehrzahl der Investitionsentscheidungen richtig zu liegen.

 


Benedikt Olesch, geschäftsführender Gesellschafter der WA Capital GmbH:

 

"Meine ersten Aktivitäten am Aktienmarkt gehen auf die Mitte der Neunziger Jahre zurück. Das Investieren hat sich über die Jahre zu einer Leidenschaft entwickelt, die stetiges Lernen weit über betriebswirtschaftliche Fragestellungen hinaus ermöglicht.

 

 

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim in 2007 und einer kurzen Tätigkeit in einem Family Office in London, begann meine berufliche Karriere im Portfolio Management bei PGIM in München. Hierbei war ich mitverantwortlich für das Management eines Fonds, der eine breite Palette Immobilientransaktionen im asiatisch-pazifischen Raum für institutionelle Investoren durchführte. In meiner fünfjährigen Tätigkeit erhielt ich eine weitreichende Ausbildung im Investment Management und umfassende Einblicke in die Entscheidungsprozesse institutioneller Investoren.

 

 

 

In 2013 schloss ich die Ausbildung zum CFA Charterholder ab. Ebenfalls in 2013 fasste ich den Entschluss mich wieder voll und ganz der Analyse von börsennotierten Unternehmen zu widmen. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Möglichkeit sah externes Kapital zu verwalten, konzentrierte ich mich auf das Verfassen von Investment Analysen und das Management von eigenem Kapital. Zwischen 2013 und 2018 habe ich mehr als 50 Analysen veröffentlicht. Rückblickend konnte ich so meinen Investment Prozess kontinuierlich weiterentwickeln.

 

Ende 2018 gründete ich die WA Capital GmbH, welche als Fondsinitiator seit März 2019 den WertArt Capital AMI Fonds bei seinen Anlageentscheidungen berät."